– Die KÜNSTLER*INNEN –

Anna Sailer wurde 1995 in der Seestadt Bregenz geboren und ist Ingenieurin im „Bauwesen“.

Ihre Vorstellungskraft wurde in Kindertagen gefördert, indem sie Violine spielen lernte und viel Zeit in der Natur verbrachte. Durch das Notieren der Gedanken und Gefühle wurde sie auf das Schreiben aufmerksam, was schließlich zu ihren ersten Werken „Tagdenker“ und „Nachtschwärmer“ führte.

Weitere Gedicht- und Romanprojekte sind in Arbeit. 

Barbara Guinevra hat es sich zur Auf-gabe gemacht, das traditionell feminine, unterschätzte Kunsthandwerk der Stickkunst für queer-feministische Botschaften und Subversionen jeglicher Art zurückfordern. Ihre Bilder sollen zum Diskurs über gesellschaftliche, feministische, queere und soziale Themen anregen.

Ihre Werke waren bereits Teil von Ausstellungen in Galerien und Museen, wie beispielsweise Oxymoron Galerie, Art Attech, Picture On The Fridge, Queer Museum Vienna, Lazy Life, Mar Vista Art, Junge Kunst Wien und Galerie Dumas. Abseits von ihrer eigenen Kunst ist Barbara Guinevra auch als Kuratorin bei Lazy Lifes Artist Of The Month tätig.

Bettina Bohne ist Nippel Anarchistin und KörperbotschafterIn, Sie erforscht Weiblichkeit zwischen realer Wirklichkeit und in methaphysischem Kontext. Kunst wirkt in der Dynamik von biographischen Erfahrungen und im kollektivem Bewusstsein. Als Playing Artista transferiert der schöpferische Prozess in interdisziplinärer Medienwahl zu neuen Sichtweisen und Grenzüberschreitungen.

Die Multimediakünstlerin, geboren 1975, absolvierte eine Ausbildung an der HTL für Grafik Design in Linz und ein Studienjahr an der Sozialakademie in Bregenz. Reisen mit Rucksack alleine als Frau zu indigenen Völkern nach Afrika und Asien und das Studium des Lebens an sich, sind Fundus für Bohne’s Schaffen. Polarisierende Themen und die Auseinandersetzung mit * female identity * sind kennzeichnend in ihren Arbeiten.

Bettina Schwung bietet beim FEMINISTIVAL ihren Workshop „VIVA LA VULVINAAlles was der Yoni gut tut“ an.
Kosten 40 €, Anmeldung unter: bettina.schwung@gmx.at

„Yoni“ [Sanskrit] bezeichnet die Dimension der weiblichen* Genitalien.

Bei diesem Workshop geht es um Auseinandersetzung mit dem meist schwarzen Fleck auf der Körperlandkarte. Es geht um die Geschichte, spannende Anatomie, Punktkunde und Vulva Vielfalt [verschiedene Formen], Mythen Verbindungsmöglichkeiten von Kopf, Gefühl und Geschlecht, Selbstliebe, eine geführte Reise in den Schoßraum und die Frage „Was kann ich meiner Vulva/Vagina Gutes tun?“

Alle Kleider bleiben selbstverständlich an.

Bianca Lugmayr erzählt in ihren genähten Arbeiten collageartige Ge-schichten rund um Weiblichkeit, Frausein und das Recht auf ein selbst- bestimmtes Leben.

Ihr Interesse gilt dem Vermischen und Aufheben der Grenzen von Malerei, Stickerei, Druck, Photographie und der Arbeit mit Papier. Die schnelle, frei genähte Linie ist zentrales Element der aktuellen Werke und steht für Individualität, Befreiung von Perfektionismus, rohe Schönheit und den Wert des Fehlers.


Beim FEMINISTIVAL sind außerdem auch drei Bilder ihrer achtjährigen Tochter Paula Burtscher zu sehen.

Paula Burtscher, geb. 2013 in Feldkirch zeichnet, malt und gestaltet schon immer gerne ihre ganz eigenen Dinge. Dazu nimmt sie alles was sie zuhause findet und erfindet was Neues.

Bei der Ausstellung im Chybulski malt die junge Künstlerin mit Pastellkreide. 

Conni Holzer ist transmediale Künstlerin im Sinne von durch, zwischen und über verschiedene künstlerische Medien: sie bewegt sich im Kunstprozess zwischen Malerei, Zeichnung, Poesie, Stimme, Installation und Performancekunst. Berührbarkeit und Verletzlichkeit spielen dabei eine wichtige Rolle ebenso wie feministische Themen.

Geboren 1988 in Lustenau, künstlerischer Abschluss und Diplom in Ganzheitlicher Kunsttherapie an der Akademie für Kunsttherapie Wien, seit 2018 Atelier in Lustenau.

Ich bin Frau. Ich bin Feministin. Ich bin Hannah.

Meine Stimme als Künstlerin möchte ich nutzen um Themen Gehör zu verschaffen, die mir persönlich am Herzen liegen.

Hannah Schleinitz

Hannah Papaver, 1990 in Wien geboren, in Feldkirch wohnhaft, ist Poetin und bildende Künstlerin.

In ihren Werken verbindet sie die beiden Kunstrichtungen zu gesellschaftspolitischen Themen wie etwa Femizide, die sie auf Leinwänden mit Öl, getrockneten Blumen und unterschiedlichen Texturen verarbeitet.

just_jassi schreibt Gedichte und Kurzgeschichten zu feministischen und politischen Themen, aber auch Phantastik mit viel Diversität.

Jassi ist der Meinung, dass Sprache die Realität formt und schreibt deren Texte genderneutral, möglichst ohne dass es den Lesenden auffällt. Außer wenn Jassi gerade mit Neopronomen experimentiert, aber hört es euch selbst beim FEMINISTIVAL an.

Mio ist Künstlerin mit viel Liebe zum Detail, zum Düsteren und zu fabelhaften Wesen.

Nina Lyne Gangl geboren 1990 in Wien, ist transmediale Künstlerin lebend in Dornbirn. Ihr Forschungsfeld ist der Körper und dessen Beziehungen zur (Um)Welt.

Mit den Medien Text, Stimme, Klang und Fotografie entwickelt sie Performances, Installationen und Collagen.

Theresia Gröchenig ist 24 Jahre alt und seit 2015 aktiv auf verschiedenen Lese- und Poetry Slam-Bühnen.

Neben ihren Auftritten ist sie auch ehrenamtlich in der Jugend- und Mädchenarbeit tätig und immer wieder Teil verschiedener Projekte in diesen Bereichen. 

Am liebsten schreibt Theresia über die Themen Feminismus, Rassismus und Gesellschaftskritik. Im Rahmen des Feministival wird sie neue Texte zu eben diesen Themen präsentieren. 

Nadine Mathis denkt und arbeitet interdisziplinär, kombiniert gerne, was schwer zu kombinieren ist und lässt auch gerne Widersprüche nebeneinanderstehen. Als Vermittlerin arbeitet sie an den Schnittstellen von Tanz, Sprache und Kunst. Mit ihrer Tätigkeit möchte sie Menschen zur Auseinandersetzung mit Kunst, der Welt und sich selbst anregen und Räume schaffen, in denen Perspektiven ausgetauscht, Mehrdeutigkeit erfahren und das Denken überdenkt werden kann.

Erhalte Benachrichtigungen über neue Inhalte direkt per E-Mail.